Schweden 2012

Wie bereits angekündigt, hier ein kurzer Bericht von der Woche in Schweden. Es war mein erstes Mal in Schweden – was mich dazu bewogen hat, war die Möglichkeit Lisa in Stockholm und Sara in Nörrkoping zu besuchen. Beide kenne ich von Adidas und gemeinsam haben wir schon das eine oder andere Abenteuer in Deutschland erlebt..

Die ersten drei Tage waren wir in Stockholm. Lisa wohnt südlich, etwa eine 45 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Stockholm ist sehr schön in einer Bucht gelegen, die Stadt besteht aus verschiedenen Inseln, die mit Brücken und Fähren verbunden sind. Zudem ist das Klima durch die Nähe zum Meer angenehm. Wir hatten (fast) keinen Regen und am Freitag sogar strahlenden Sonnenschein.

Die Stadt selbst hat mich nicht sonderlich berührt – die Architektur ist unspektakulär und viele historische Gebäude müssten restauriert werden. Teilweise bröckelt der Verputz von den Fassaden… Das Schloss ist geradezu mondän und wirkt wie eine große Villa. Aber vielleicht zeichnet genau dies das schwedische Königshaus aus – Bodenständigkeit und Volksnähe..

Andere Orte, wie der Verkehrsknotenpunkt Slussen, sind dreckig und heruntergekommen. So etwas hatte ich in Stockholm nicht erwartet, insbesondere der Müll, der überall rumlag, ist der Stadt nicht würdig…

Im Gegenzug dazu hat mir Nörrkoping, das ehemalige Ruhrgebiet Schwedens, gut gefallen. Die historischen Wurzeln in der Schwerindustrie und als Handelshafen kann die Stadt nicht leugnen, doch hat man sich sehr bemüht das Stadtbild geschmackvoll zu erneuern. Dabei nutzt man Elemente, wie das Wasser, dass früher die Mühlen antrieb, geschickt um das Stadtbild aufzulockern. Die Stadt hat, wie der Rest Schwedens, komplett auf Dienstleistungen umgestellt. Nur noch 10% wird mit Produktion von Gütern verdient. Nörrkoping ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Tagestouren ans Meer und ins Innenland von Schweden.

Und was bleibt im Gedächtnis: Zum einen das Vasa Museum mit dem Original Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert, dass vor 40 Jahren intakt geborgen werden konnte. Zum anderen  natürlich der Ausflug mit dem Meereskayak – zwischen einsamen Inseln, in abgeschiedenen Buchten und überfüllten Meerengen! Wir hatten zwar nur zweieinhalb Stunden Zeit, doch gehörten diese zu den magischsten Momenten in Schweden….

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